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Stretchwickelfolie zur Ladungssicherung – Konsistente Qualität erforderlich

Stretchwickelfolie zur Ladungssicherung – Konsistente Qualität erforderlich

In Europa ist das Thema Ladungssicherung durch die neue EUMOS Verordnung wieder in den Fokus gerückt: Der Versender ist für die richtige Verpackung der Ware und der Verlader für die Sicherung auf dem Transportmittel verantwortlich. Die Hintergründe für diese Verordnung sind ebenso in allen anderen Märkten relevant: Kosten können gesenkt und – viel wichtiger – Leben gerettet werden. Leben gerettet, weil Ladungssicherung ein wichtiger Aspekt der Verkehrssicherheit ist. Kosten gesenkt, weil Produktverlust oder -beschädigung beim Transport ein wichtiger Wirtschaftlichkeitsfaktor, insbesondere für Markenartikler, ist. 

Effizient und sicher

Die Reduzierung von primären und sekundären Verpackungen ist mit Blick auf Ressourceneffizienz und Kostenreduzierung ein wiederkehrendes Thema. Verbesserte Rohstoffe und Weiterentwicklungen in der Extrusion haben in den vergangenen Jahren das immer stärkere Downgauging von Stretchfolien ermöglicht. Gleichzeitig müssen Ladungssicherung und Produktschutz aber weiterhin gesichert bleiben. Folienherstellen sehen sich daher vermehrt mit der Anforderung konfrontiert, wie sie gleichbleibende Qualität sichern, entsprechende Parameter für die jeweilige Anforderung festlegen und Toleranzen überwachen können.

Reproduzierbare Folienqualität

Für eine stabile Ladung müssen drei Faktoren aufeinander abgestimmt werden: Die Ware, die Wrapper-Einstellungen und die Stretchfolieneigenschaften. Nach erfolgreicher Abstimmung müssen diese Faktoren unverändert bleiben, auch die Folienqualität. Konsistente Folienqualität trifft genau diese Anforderung – ein gleichbleibendes Ergebnis bei der Ladungsstabilität. Heutzutage benötigt ein Prozessaufbau dafür Rückmeldung aus dem Labor, um die mechanischen Eigenschaften gemäß den Anforderungen anzupassen. Dieser iterative Prozess kann bis zu einer Stunde oder länger dauern. Während der Produktion wird dann nur ein geringer Prozentsatz von rund 0,05% der produzierten Folie auf die Einhaltung dieser Parameter getestet. Hinzu kommt, dass bis jetzt die einzelnen Prozessschritte vom Rohstoff bis zum Palettenwickler weitgehend unabhängig voneinander betrachtet wurden. Diese fehlende Verbindung macht es schwierig, aus Rückmeldungen der Endanwendung die Ursache abzuleiten – sei es Rohstoff, Produktion, Lagerung oder Anwendung. 

100% Inline-Qualitätsmessung

Der neue FILM PERFORMANCE MONITOR (FPM) ermöglicht eine 100% Inline-Qualitätsmessung mit vollständiger Rückverfolgbarkeit. Damit wird eine reproduzierbare Folienleistung bei der Weiterverarbeitung und Endanwendung möglich. Während der Produktion misst, sammelt und verarbeitet der FPM alle Prozessdaten, die für die Folieneigenschaften wichtig sind. Diese Produktionsdaten können jeweils einer spezifischen Rolle zugeordnet werden. Im zweiten Schritt werden diese Daten mit entsprechenden Daten aus dem Labor ergänzt. Auch bei der Weiterverarbeitung auf dem Stretchwickler wird die Rückmeldung über die Folienleistung während der Palettenwicklung gespeichert. Mit 100% Verfolgbarkeit der Qualität verbessert sich die Konsistenz des Endprodukts – und bietet damit eine Antwort auf die Herausforderung nach konsistenter Qualität bei Stretchfolie für die Ladungssicherung. 

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